Mein Leben hat mich oft stark herausgefordert. Auf vielen Ebenen. Tiefe, dunkle Täler aus Angst, Wut, Scham, Trauer, Schmerz und Krankheit wollten erst durchwandert werden, bevor ich durch eine Schicksalsfügung zum Bewusstsein kam, dass ich es selbst in der Hand habe, an meinem Schicksal zu zerbrechen oder daran zu wachsen.
Aufgewachsen in einem Schweizer Bergdorf, streng katholisch erzogen, fand ich 2011 nach langen Jahren der erfolglosen Suche, zu meinem heutigen urchristlich geprägten Glaubens- und Weltbild. In Jesus Christus habe ich nicht nur einen liebevollen und barmherzigen Gott und Vater gefunden, sondern auch meinen besten Freund und treusten Begleiter in allen Lebenssituationen. Mein Glaube ist frei, ich gehöre keiner Kirche an, da ich zur Überzeugung gekommen bin, dass für unsere seelisch- geistige Weiterentwicklung nicht die Zugehörigkeit an eine Kirche aus Stein ausschlaggebend ist, sondern allein unser Vertrauen, unsere Hingabe und Demut in Gott. Dabei orientiere ich mich nach dem Weg der europäischen christlichen Mystik. Der direkten, persönlichen Gotteserfahrung. Am meisten geprägt haben mich die Schriften von Jakob Lorber, Emanuel Swedenborg, Johannes vom Kreuz und Teresa von Avila.