CFS - Chronisches Fatique Syndrom

 

Über CFS (Chronic fatique syndrome) oder chronisches Erschöpfungssyndrom gibt es zahlreiche Informationen im Internet. Da ich vor einigen Jahren selbst mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen hatte und wieder gesund geworden bin, möchte ich das Thema aus meinem persönlichen Blickwinkel, mit meinen persönlichen Lösungsansätzen zu meiner eigenen Heilung aufzeigen.

 

Es ist meine Ansicht, meine Erfahrung, die ich hier mit dir teilen möchte und wiederspiegelt keine allgemeingültige Wahrheit. Ob du meine Gedanken und Erfahrungen zur Symptomatik CFS für dich annehmen kannst und was du mit diesen Informationen für dich machen kannst, liegt ganz allein bei dir.

 

Hier erstmal eine Auflistung der häufigsten Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Muskelschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Konzentration Störungen/Gedächtnisstörungen/Vergesslichkeit
  • Benommenheit
  • Lähmungserscheinungen
  • grippeähnliche Symptome/Fieber
  • geschwollene Lymphknoten
  • Schwindel oder Übelkeit
  • Stoffwechselprobleme
  • Magen-Darmprobleme
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (Herzklopfen)

 

Die eigentlichen Ursachen des chronischen Erschöpfungssyndroms sind wissenschaftlich noch nicht geklärt. Die schulmedizinische Therapie hat das Ziel vor allem die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Mein persönlicher Blickwinkel auf die Symptomatik und die Themen dahinter

 

Anfang 2014 wurde ich plötzlich von einer erschlagenden Müdigkeit erfasst. Schon bald gesellten sich diverse weitere Symptome dazu, wie ich sie oben aufgeführt habe. Es gab Tage, da konnte ich mich kaum noch 5 Minuten am Stück auf den Beinen halten und war mehr oder weniger bettlägerig. Nach eigener Recherche stiess ich irgendwann auf die Thematik Nebennierenschwäche und Morbus Adison, was mir in vieler Hinsicht zu einer Verbesserung meiner körperlichen Symptome führte.

 

Meinem Zustand ging eine zweijährige unglaublich stressbeladene Zeit voraus, die mich körperlich und seelisch immer wieder massiv über meine Grenzen brachte. Ich hatte gleichzeitig mit mehreren emotionalen und existenziellen Konflikten, wie seelische und körperliche Überforderung, Depression, Verlust, Trauer, Ärger und Existenzangst, zu kämpfen, was bei mir innerhalb dieses Zeitraums zu unterschiedlichen Symptomatiken geführt hatte.

 

Um es kurz und knackig auf den Punkt zu bringen: Aus meiner heutigen, persönlichen Sicht, ist CFS, wie auch die Nebennierenschwäche, in erster Linie ein brachialer Hilfeschrei der Seele nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Körperlich, eine Aneinanderreihung verschiedener emotionaler und biologischer Konflikte in der Heilungsphase, die sich zeitgleich in verschiedenen körperlichen Symptomen ausdrücken. Ist der seelische Heilungsprozess abgeschlossen, kommt der Betroffene auf körperlicher Ebene in die sogenannte Vagotonie und diese macht sich unteranderem, mit einer erschlagenden Müdigkeit bemerkbar.

 

Kann dieser Mensch die eigentlichen Kern-Thematiken auf Seelenebene nicht erkennen und dauerhaft lösen, werden die Themen zu sogenannten hängenden Konflikten und die körperlichen Symptome chronisch. Darum gibt es bis heute schulmedizinisch keine wirkliche Therapie und Heilungsmöglichkeit, da immer nur das einzelne körperliche Symptom behandelt und der Mensch nicht als Einheit aus Körper, Geist und Seele betrachtet wird.

Was war damals und ist heute mein Lösungsansatz? Symptombehandlung ja, insoweit, dass der Patient oder die Patientin genügend Ressourcen hat, um sich selbstverantwortlich und führsorglich seiner Seele und seinem inneren Kind zuwenden zu können.

 

Mein persönlicher Weg in die Genesung:

 

Körperlich

  • Ernährungsumstellung
  • Nahrungsergänzung
  • Heilkräuter
  • Fasten
  • Leberreinigung
  • Darmsanierung 
  • Basenbäder und Sauna
  • Moderate Bewegung, Spaziergänge
  • Yoga und Yin Yoga
  • Sonnenlicht
  • Meditation und Chakrenarbeit
  • Massagen

Seelisch

  • Annehmen meiner damaligen Situation
  • Einstellungsänderung, raus aus der Opferrolle, hinein in die Selbstverantwortung
  • Miteinbezug der spirituellen Dimension: Reinkarnationsgedanke, Gebet, mein Glaube
  • Zuwendung zu meinem inneren Kind und meiner Seele
  • Meine unterdrückten Gefühle annehmen und ihnen Ausdruck verleihen
  • Meine Gefühle und meine Bedürfnisse aussprechen
  • Verstehen warum alles so gekommen ist
  • Vergebung und um Verzeihung bitten
  • Grenzen setzen, Grenzen einhalten
  • Loslassen von Menschen und Situationen
  • Heilung meiner Vater- und Mutterwunden
  • die Aufgabe meiner falschen Egoidentität
  • das Hinterfragen meiner negativen Gedanken und Glaubenssätze

In meinem Blogbeitrag "Die wahren Ursachen von Burnout" kannst du mehr über die tieferen Zusammenhänge dieser Symptomatiken erfahren. Ebenso, wie man die Hintergrundthemen nachhaltig bearbeiten kann, wenn man bereit ist, die volle Verantwortung für seine Gesundheit und sein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen.