Über die Ehe. Winke für eine Schwester wegen Trennung von ihrem Manne
Empfangen durch G. Mayerhofer, am 9. April 1870. (Ein Auszug)


Meine liebe Tochter

 

Auch dir ging es so, wie vielen Anderen deines Geschlechts; auch du lebtest im Wahne, ein Lamm zu deinem irdischen Gefährten zu wählen, und hast einen Wolf in Schafskleidern in ihm gefunden; sei aber darob nicht gekränkt, und mache dir weiter keine Gewissensbisse.

Siehe Ich, der Allsehende, Der Alles weiß und kennt weiß auch ausallem Bösen, das die Menschen aneinander verüben, immer das beste Interesse für Mich herauszufiltrieren. So ist am Ende manches Unglück, das dem Einen oder dem Andern begegnet, nur die eines geistigen großen Fortschritte auf Meinem göttlichen Wege, den jadoch schließlich alle Menschen gehen müssen. Ob hier oder dort; siehe, das ist eben der Triumph Meines Regimentes, dass Alles, was da geschieht, doch am Ende auf keinen andern Weg führt, als zu Mir.

 

Die Menschen mögen in dem Irrgarten des irdischen Lebens noch so viel herumlaufen wie sie wollen, es gibt doch eine Straße, die alle Knoten dieser Irrwege vereinigt, und das istder Weg zu Mir, den selbst der Satan noch machen wird müssen, so arg er sich auch dagegensträuben wird. Der Weg der Liebe ist und bleibt der Einzige, weil eben die Liebe das ist, was alle Schöpfung mit Mir verbindet. Würde sich dieses Band lösen, so müsste die Schöpfung in Trümmer gehen, und soviel könnet ihr Mir doch zutrauen, dass Ich als höchstes Wesen nicht etwas geschaffen habe, was etwa einer Reparatur bedurfte, oder gar der Zerstörung unteläge.

Siehe, Meine liebe Tochter, wärest du nicht so behandelt worden von deinem Gemahl, so wärest du nicht da, wo du jetzt (geistig) bist; alles Böse und Unangenehme, was er dir antat, verwandelte Ich in Segen für deine Seele. Auch er wird noch so Manches erdulden müssen, bis er reif ist zu etwas Besserem; aber kümmere dich nicht darum, lasse das Mir über.

Ich, Der den Welten ihre Bahn anweist, aus denen sie nicht entweichen können, werde doch wohl auch einen halsstörrigen Mann zur rechten Zeit auf den Weg bringen, der auch ihn, wie noch viele andere Verirrte, endlich doch zu Mir führt.
Ob das nun hier oder jenseits geschieht, daran liegt ja wenig, die Ewigkeit ist lang, und da findet Jeder Zeit, über seine Zustände nachzudenken, und dann zu wählen – den kürzeren oder den längeren Weg. Gehe du nur deinen Weg fort, den du jetzt eingeschlagen; Ich habe dich auf denselben geführt; jetzt wo du weißt, dass er der rechte ist – zu meinem Vaterherzen, lasse nicht ab von ihm, und das übrige werde schon Ich besorgen.

Machte Ich ja doch Millionen und Millionen Geister selig, da sie sich Mir anvertrauten, so wird auch für dich schon das Rechte herauswachsen aus dem Garten Meines Herzens, ein Blümchen, das dir am liebsten sein und dich für Alles auf dieser Welt Ausgestandene entschädigen wird; deswegen auf Mich vertraut! Das Übrige ordnet gewiss zu deiner Zufriedenheit Der, Der auch die Spatzen auf dem Dache nicht vergisst!

Meinen väterlichen Segen dir, Meine Tochter, und euch Allen! Amen.


Alles Unschöne was dir in einer Beziehung begegnete, wird dir eines Tages zum Segen werden.
Vergib deinem Partner und lass ihn frei.

Vertraue auf Jesus, er wird es richtig machen!


Kontakt:
Sabine Amrhein | Sägestrasse 78 | 3098 Köniz | mail@sabineamrhein.ch | +41 075  416 92 76

 

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