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Die wahren Ursachen von Burnout

Warum wird ein Mensch so unachtsam im Umgang mit seinem Körper und seiner Seele?

 

Um die wahren Ursachen von Burnout besser verstehen zu können, müssen wir zunächst einwenig in unsere Kindheit zurückschweifen.

Wir kommen komplett unbewusst auf die Welt. Ohne Zuwendung der Mutter, des Vaters oder einer anderen Betreuungsperson, sind wir eine lange Zeit nicht überlebensfähig. Werden unsere Bedürfnisse nicht so befriedigt, wie wir es als kleines Baby brauchen, erleiden wir Todesangstkonflikte, da wir von einem führsorglichen Aussen abhängig sind. Diese Todesangst kann bereits im Mutterleib entstehen, z.B. wenn die Mutter während der Schwangerschaft oder während der Geburt traumatische Erfahrungen gemacht hat, anderweitig gestresst oder emotional nicht erreichbar war.

 

Ihre negativen Gefühle lassen ihren Körper Stresshormone ausströmen, die dann auf das kleine Wesen im Bauch über die Nabelschnur übertragen werden. Das Kind leidet dadurch mit, da es alleine ist und zum Selbstschutz weder flüchten noch angreifen kann. Das Einzige was es tun kann ist erstarren und hoffen, dass die Situation möglichst schnell vorübergeht. In diesem Moment geschieht Trauma. Denn in dieser Erstarrung werden die traumabegleitenden Gefühle eingefroren und im Körper abgespeichert um überleben zu können. Passiert das immer wieder, gewöhnt sich der kleine Organismus irgendwann an diesen Stresslevel und an die ständige Stresshormonausschüttung, was im späteren Leben zu einer Art "Stresshormon-Abhängigkeit" und damit zum "Ausbrennen" führen kann.

Unterdrückte Gefühle 

 

Ist das Baby dann mal auf der Welt, kann es sich erstmal nicht anders ausdrücken als instinktmässig zu schreien, um sich Gehör zu verschaffen und seine Bedürfnisse gestillt zu bekommen. Später lernt das Baby, je nach Verständnis und Erziehung der Eltern, dass es mit seinen Gefühlsausbrüchen nicht richtig, nicht gut ist und sehr oft wird es dann auch, weil es nervt oder nicht mehr erträglich ist, mit allen möglichen Mitteln ruhiggestellt. Z.B. mit dem Schnuller, Ablenkung mit Spielzeug, TV etc.

Achtung: Dies soll nicht als Schuldzuweisung an unsere Eltern gelten, denn auch sie haben es nicht anders gelernt, auch sie haben traumatische Erfahrungen gemacht und reagierten dementsprechend auf ihr Kind. Aber durch solche Zurechtweisungen und Ablenkungen lernt das Kind, sich ein Verhalten anzueignen, dass in erster Linie seine Eltern zufriedenstellt.

 

Verdrängung hat also dem Kind geholfen seine Kindheit überleben zu können, doch die meisten Menschen führen dieses Verhalten auf unbewusster Ebene auch als Erwachsene fort. Und genau das ist es, was uns im Alltag, zwischenmenschlich oder im Beruf blockiert, sabotiert und auf Dauer auch krank macht. Wir verlieren uns immer wieder im Tun, in der Ablenkung, im "gut sein", im Helfen, im Erwartungen erfüllen. Um nicht fühlen zu müssen, da einfach so zu sein "wie man wirklich ist" als schlecht bewertet wird. Damit kreieren wir uns über die Jahre ein Egobewusstsein, das der Wahrheit über uns selbst gar nicht entspricht, jedoch mit aller Kraft aufrechterhalten werden muss, da wir uns einzig und allein darüber identifizieren können. Und genau dieses krampfhafte Aurechterhalten des Egos, führt irgendwann zur absoluten Erschöpfung, zur Depression, zum Burnout und irgendwann zum Tod.


Warum dich die alleinige Behandlung der einzelnen Burnout-Symptome nicht weiterbringt

Mein Fazit: Der Mensch besteht nicht allein aus seiner Biomasse. Er bildet eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Wir reagieren bereits als klitzekleine Embryos oder Babys im Bauch unserer Mütter auf Stresssituationen. Diese Reizimpulse werden durch das Rückenmark ins kleine Baby-Stammhirn geleitet, dort gespeichert und anschliessend im Nanosekundenbereich an den präfrontalen Kortex, der für die Steuerung unserer Handlungen zuständig ist, weitergegeben. Da dies ein antrainierter, reflexartiger Impuls ist, reagieren wir dann im Laufe unseres Lebens, auf bestimmte Erfahrungen oder sogenannte Trigger, mit ähnlichen Reaktionen wie als kleines Kind: mit Verdrängung, Ablenkung, Wut, Angst oder Panik oder kurz gesagt mit Angriff, Flucht oder erstarren. Sprich unsere Überlebensreflexe sind zu unserem alltäglichen Verhalten geworden.


Die Symptombehandlung wie Time-Out, Gesprächs- oder Verhaltenstherapie, Ressourcen-Management, evtl. Medikamente sind im hochakuten Zustand, individuell, absolut richtig und notwendig. Aber langfristig gesehen, können diese Therapiemassnahmen das eigentliche Grundproblem von Erschöpfung, Burnout oder Depression kaum bis gar nicht beheben. Nicht selten kommt es darum bereits nach wenigen Monaten oder spätestens nach wenigen Jahren zu einem Rückfall, zum nächsten Burnout.

Denn die eigentlichen Programme, die zum Zusammenbruch geführt haben, arbeiten auf der unbewussten Seelenebene immer noch weiter und können ursächlich nur durch das sorgefältige Lösen der abgespaltenen Gefühlswelt und den damit verbundenen Energien geheilt werden.

Und was kann man konkret tun um endlich aus der Burnoutfalle herauszukommen?

Ich habe das oben beschriebene selbst erlebt und überlebt, mehrmals. Jahrelang kam ich immer wieder an meine absoluten Grenzen, bis ich endlich verstanden habe, um was es bei Erschöpfung, Depression und Burnout wirklich geht und wie mir das alles was ich damit erlebt habe, zum absoluten Segen wurde.

Was ich dir an diesem Punkt gerne mitgeben möchte

 

Ein Burnout ist das Beste was dir passieren konnte. Es ist für dich und nicht gegen dich. Ein Geschenk und Segensgruss des Himmels, wenn auch diese Aussage vielleicht auf dich im ersten Moment total daneben wirken und dich triggern mag. Damit es zum kompletten Zusammenbruch kommen kann, müssen im Vorfeld über lange Zeit etliche Dinge in deinem Leben schiefgelaufen sein. Meist bricht am Schluss, eine gewaltige und aus meiner Sicht, von einer höheren Macht koordinierte Tsunamiwelle an Ereignissen über einem Menschen zusammen, was dann zur kompletten Systemüberlastung und zum finalen Game Over führt.

Ein Burnout beginnt immer auf der spirituellen Ebene, weil wir irgendwann in unserem Leben aus dem Urvertrauen gefallen sind. Man kann es auch den Fall aus der Alleinheit, der Vertreibung aus dem allumfassenden, glückseligen Zustand, dem Paradies nennen. Ein Burnout ist eigentlich eine spirituelle Krise, die Auflösung unserer falschen Ich-Identifikation, gepaart mit der Angst wahrhaftig zu Leben.

Es ist bei Burnout wie bei jeder anderen Erkrankung eigentlich immer nur ein einziges Thema, das angeschaut und behandelt werden möchte: die Wiederherstellung dieser Urverbundenheit, des Urvertrauens, der Zugehörigkeit zum grossen Ganzen, zur Urquelle, zu Gott oder wie immer du es nennen magst. Ist diese Verbindung gestört, kann keine dauerhafte Heilung geschehen, da wir sonst immer wieder retraumatisiert werden, indem wir entsprechend unserem Empfinden immer wieder: falsch denken, glauben und handeln.

Da genau dieses Element aber in den meisten herkömmlichen Behandlungsmethoden komplett untergeht, wird es schwierig, eine wirklich zufriedenstellende Lösung für sein Problem zu finden, es sei denn, man begibt sich selbst auf die Suche und fragt sich: Woher komme ich eigentlich? wohin gehe ich wenn ich mein irdisches Gewand abgelegt habe? und was ist der wahre, tiefere Sinn meines Lebens?

Hat man eine zufriedenstellende Antwort darauf gefunden und fühlt sich dadurch immer mehr vom Leben oder Gott getragen, dann und erst dann, beginnen sich all unsere Probleme wie von Zauberhand von selbst aufzulösen. Und genau diese Erfahrung wünsche ich auch dir.



©sabineamrhein.ch


Wer schreibt hier?

Mein Name ist Sabine. Ich motiviere Menschen ihre belastenden Situation aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Ich zeige ihnen warum sie wirklich in ihrem tiefen, dunklen Loch gelandet sind. Ich gebe ihnen praktische Werkzeuge an die Hand, mit deren Hilfe sie da wieder rauskraxeln und gleichzeitig Rückfälle verhindern.


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