Nahtoderfahrungen

Vergangene Woche wurde ich um ein Interview für eine Maturaarbeit zum Thema Nahtoderfahrungen angefragt. Ich fand die Fragestellungen sehr spannend und habe mir gedacht, ich mache daraus auch gleich meinen neuen Blogbeitrag:

 

Wie definieren Sie Nahtoderfahrung?

Eine Nahtoderfahrung ist eine ausserkörperliche Erfahrung, die durch eine lebensbedrohliche Situation oder auch spontan eintreten kann. Ein solches Erlebnis ist für den Betroffenen oft sehr tiefgreifend und bringt ihn verstärkt mit sich selbst und seinem Leben in Berührung. Weiter wird zumeist die Akzeptanz für das Transzendente erhöht und der Glaube an ein Weiterleben in einer geistigen Dimension gestärkt.

 

Wie stehen Sie zu Nahtoderfahrung/Was halten Sie davon?

Ich hatte selbst zwei nahtodartige und weitere ausserkörperliche Erfahrungen und bin überzeugt, dass solche Erlebnisse real sind.

 

Wie lässt sich solch eine Erfahrung erklären?

Nahtoderlebnisse gab es wohl in allen Zeitepochen der Menschheit.

Gerade jedoch heute, in unserer zunehmend materialistisch geprägten Gesellschaft, wo der Glaube an eine geistige Welt immer mehr in den Hintergrund rückt, ist es aus meiner Sicht von göttlicher Seite zugelassen, dass einzelne Menschen solche Erfahrungen machen dürfen, um geistig zu reifen und ihren Mitmenschen Kunde über die jenseitigen Verhältnisse geben zu können.

 

Muss man schon klinisch Tod sein, um eine Nahtoderfahrung zu erleben?

Nein, man muss nicht klinisch tot sein um eine Nahtoderfahrung zu erleben. Ein Mensch kann auch bei einer starken, bedrohlichen Belastung, wie etwa bei Angst, Schmerz, oder auch bei spirituellen Übungen wie Meditation den Körper verlassen und ein Nahtodartiges Erlebnis haben.

 

Was ist der Zweck einer Nahtoderfahrung?

Bei vielen Menschen ist der Glaube an ein Leben nach dem Tod, oder überhaupt an ein existieren einer geistigen Welt eine völlig surreale Vorstellung. Wie bereits erwähnt, wird eine Nahtoderfahrung von göttlicher Seite zugelassen, damit die Seele eines solchen Menschen, nicht noch tiefer im reinen Materialismus versinkt. Nach einer Nachtoderfahrung hat ein Betroffener meist einen riesigen, geistigen Entwicklungsschritt machen dürfen. Er weiss nun, dass das irdische Leben nicht das Ziel des Menschseins ist, sondern nur eine Station, eine Art Schulungsstätte für geistige Wesen darstellt und dass das Leben, erst durch die Miteinbeziehung einer geistigen Dimension Sinn ergibt.

 

Können alle eine Nahtoderfahrung erleben?

Ja, das glaube ich. Sterben wird schliesslich auch jeder eines Tages.

 

Wie erklären Sie sich, dass nicht alle Nahtoderfahrungen gleich ablaufen?

Ich denke, dass kommt daher, dass sich nicht jeder Betroffene auf demselben geistigen Entwicklungsstand befindet. Dies zeigt sich dann im unterschiedlichen Erleben der Betroffenen. Vorwiegend wird über positive Erfahrungen berichtet. Zumeist beginnen diese mit den sogenannten Tunnelerfahrungen, einer Licht/Gott-Erfahrung, einer Stimme, die telepathisch mit einem kommuniziert, oder auch mit dem Erleben von geistigen Landschaften mit, feinstofflichen Wesen, oder auch mit dem Treffen auf bereits verstorbene Verwandte, wie Eltern, Geschwister, Freunde, Engel, Geistführer etc. Es wird auch von weniger schönen Erlebnissen berichtet, wo Dunkelheit vorherrschend ist und manchmal mit schrecklichen Bildern und Szenen, die an Höllenbeschreibungen erinnern.

 

Wie kann eine Nahtoderfahrung einen verändern?

Eine Nahtoderfahrung kann das Leben eines Betroffenen, sowie auch seines Umfelds beträchtlich beeinflussen. Vielen wird förmlich der Boden unter den Füssen weggezogen und sie brauchen sehr viel Zeit, die gemachten Erfahrungen in ihr Leben zu integrieren. Oft scheuen sie sich, darüber zu sprechen, aus Angst für verrückt erklärt zu werden. Erzählen sie ihre Erlebnisse ihren Angehörigen oder einem Arzt oder Therapeuten, stossen sie meist auf viel Widerstand und Unverständnis. Sehr tragisch kann es werden, wenn ihre Erlebnisse von Ärzten oder Therapeuten als Halluzinationen oder psychische Erkrankungen fehldiagnostiziert und mit Psychopharmaka oder stationären Aufenthalten "behandelt" werden sollen.

 

Darum führen Nahtoderfahrungen nicht selten zu einem gesellschaftlichen Rückzug und Vereinsamung, oder zunehmend in die Flucht in geistige Welten. Viele Betroffene leiden eine beträchtliche Zeit unter einer Art Todessehnsucht. Dies sollte nicht zwingend mit einer Neigung zum Suizid verglichen werden. Diese Sehnsucht zeigt sich viel eher darin, dass man die Erdung zur materiellen Welt nicht mehr findet, seinen Körper nicht mehr wirklich bewohnt, sich selbst gar nicht mehr spürt. So kann es sein, dass sich ein Betroffener nur noch mit spirituellen Themen befassen mag und durch verschiedene Techniken versucht, diesen transzendenten Zustand, künstlich wiederherzustellen. Darum ist es sehr wichtig, den Sinn, oder die Botschaft seiner Erfahrung zu verstehen und sie in sein Leben zu integrieren.

 

Wie ist es möglich, dass ein Mensch aus seinem Körper gehen kann und das um sich herum beobachten kann?

Die Seele eines Menschen kann sich z.B. bei Lebensgefahr, oder bei geistigen Übungen wie Medtitation vom Körper loslösen, bleibt aber über die sogenannte Silberschnur (Eine Art feinstoffliche Nabelschnur) mit dem Körper verbunden. Dies geschieht im Übrigen auch jede Nacht, wenn wir schlafen. Auch da verlässt die Seele den Körper und steigt in geistige Sphären auf. Nur kann man sich am Morgen nicht mehr daran erinnern. Aus diesem Grund nennt man den natürlichen Schlaf auch den kleinen Bruder des Todes. Unser sinnliches Erleben geschieht nicht durch den Körper. Der Körper ist lediglich unser Fahrzeug, dass uns ermöglicht die materielle Welt in ihrer Dualität zu erleben. Die eigentlichen Sinne, wie sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen, gehören der Seele an. Aus diesem Grunde ist es der Seele auch möglich, ausserhalb des Körpers, sinnliche oder auch visuelle Erfahrungen zu machen, ohne dass die Materie, bzw. der fleischliche Körper daran beteiligt ist.

 

Hat das frühere Leben einen Einfluss darauf, was man in der Nahtoderfahrung erlebt?

Ich denke schon, dass es einen gewichtigen Einfluss auf das Erlebnis hat. Oft berichten Betroffene von sogenannten Lebensrückblicken, wo ihnen in sekundenschnelle ihr gesamtes Leben noch einmal vor Augen geführt wird. Diese Rückschau, sollte jedoch nicht als eine Art Gericht verstanden werden, sondern als eine Lebensbilanz, wo dem Betroffenen noch einmal alle seine Lebensstationen, positive wie negative Erfahrungen, oder Taten, Fehler oder Versäumnisse an sich selbst oder an seinen Mitmenschen aufgezeigt werden. Es geht dabei hauptsächlich um Gefühle. So kann es sein, dass man den Schmerz, den man einem anderen Menschen oder einem Tier zugefügt hat, selber nochmals kurz empfinden darf, damit man sein eigenes Verhalten erkennen und evtl. wiedergutmachen kann.

 

Nahtoderfahrungen treten häufig in einem Krankenhaus auf. Der Patient ist von Maschinen umgeben, die nur dafür gemacht sind, ihn zu vermessen. Warum diese nicht nutzen, um zu dokumentieren, was bei außerkörperlichen Erlebnissen passiert?

Weil diese modernen Maschinen nicht dafür taugen, geistiges sichtbar zu machen. Der Mensch selbst ist das beste und genauste Messinstrument, dass es gibt. Dies sagte bereits J. W. Goethe in seinem Zitat: "Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann. Und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja was sie leisten kann dadurch beschränken und beweisen will."

 

Wenn Sie jemand für klinisch tot erklären, denken Sie da noch an ein «Lazarus Phänomen» resp. Nahtoderfahrung?

Fakt ist, dass solange das Herz eines Menschen schlägt, das Blut im menschlichen Körper zirkuliert und noch warm ist, solange kann eine Seele nicht vollständig vom Körper getrennt werden. Das hat den Grund, da das Blut eines Menschen stark eisenhaltig ist. Die feinstoffliche Seele besteht aus einem magnetischen Fluidum und wird durch das Eisen im Blut an den Körper gebunden. Hört das Herz auf zu pumpen und kommt der Blutkreislauf zum Stillstand, bricht dieses starke magnetische Feld zwischen Astral- und physischem Körper langsam in sich zusammen und die Seele kann sich vom Körper lösen. Ist dieser Prozess abgeschlossen, wird die Silberschnur, diese feinstoffliche Nabelschnur, wie bei der Geburt eines Kindes, von einem Engel durchtrennt und der fleischliche Körper dem Zerfall übergeben. Wie lange dieser Prozess dauert, ist jedoch individuell und bewegt sich je nach Todesumständen, zwischen einigen Stunden und einer Woche! Dies wird auch immer wieder von hellsichtigen Menschen beobachtet und bestätigt. Die Seele nimmt also solange alles wahr was um den Leichnam geschieht, wie sie mit dem Körper verbunden bleibt. Ist der Körper in die Zersetzung übergegangen, wird sie in den allermeisten Fällen auch nicht mehr zurückkommen. (Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel) So ist auch ein Mensch im Koma, der durch Maschinen künstlich am Leben erhalten wird, keinesfalls eine "am Leben gehaltene Leiche", sondern er lebt und fühlt, er kann es jedoch nicht kommunizieren! Hält man sich diese Tatsache vor Augen, wird man auch das Thema Organspende mit weit kritischeren Augen betrachten müssen, als heute damit umgegangen wird!

Wer schreibt hier?

 

Mein Name ist Sabine Amrhein und ich führe in Köniz BE eine Praxis für Vergebungsarbeit, Befreiungen von Besetzungen, und Handauflegen durch Heilmagnetismus.
Persönlich hatte ich selbst zwei Nathoderfahrungen und meherere Ausserkörperliche Erlebnisse und darf nun meine vielseitigen Erfahrungen und Erkenntnisse in meine Arbeit miteinfliessen lassen.


Ich bin Mitglied im Beratungsnetzwerk von SWISS-IANDS, der schweizerischen Vereinigung zur Erforschung von Nahtoderfahrungen.

Hast du ähnliches erlebt und hast offene Fragen oder suchst Hilfe, das Erlebte einzuordnen und in dein Leben zu integrieren? Dann kannst du gerne zu mir Kontakt aufnehmen.

 

Schreib mir eine Nachricht auf mail@sabineamrhein.ch oder nutze das Kontaktformular!

 

                                                             Gemeinsam schauen wir dann, was wir machen können!

Meine Erfahrungen in einem Video-Interview mit Franz Dschulnigg:

Bildquellen: 
© Sabine Amrhein
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Sabine Amrhein | Sägestrasse 78 | 3098 Köniz | mail@sabineamrhein.ch | +41 075  416 92 76

 

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