Befreiung von Besetzungen: Fragen und Antworten

 

Sabine, wie kommt man als Frau zu so einem aussergewöhnlichen Beruf?
Ich denke das war Fügung. Alles was ich habe und was ich heute bin, habe ich einzig und allein Jesus Christus zu verdanken. Frauen hatten bei Ihm immer einen viel grösseren Stellenwert, als es in der Kirche auch heute noch zumeist dargestellt wird. Warum sollte nicht auch eine Frau so einen Dienst übernehmen, wenn sie das nötige Rüstzeug dazu hat? Am Tiefpunkt meines Lebens bat ich Jesus einmal, aus mir und meinem Trümmerhaufen von Leben irgendetwas Gescheites zu machen!  Er hat mein Gebet nie vergessen und mich auf diesen Weg geführt. Nun mache ich eben das, was er auch getan hat. Ich lege Kranken in seinem Namen die Hände auf und befreie mit seiner Hilfe die Besessenen.

Benötigst du dazu eine bestimmte Gabe? Bist du hellsichtig oder ein Medium?
Nein, für diese Aufgabe braucht man kein Medium zu sein. Man muss nicht hellsichtig oder hellhörig sein, um mit diesen Geistwesen in Kontakt treten zu können. Ich verlor diese Art Medialität als ich nach einer ausserkörperlichen Erfahrung auch einen Teil meiner damaligen Besetzer los wurde, die diese Medialität in mir ausgelöst haben. Natürlich wäre es manchmal ganz praktisch, aber es muss nicht unbedingt ein Vorteil sein, denn manche Geister sind hervorragend darin sich zu verstellen und alle an der Nase herumzuführen! Selbst Hellsichtige oder Medien!

Das Wichtigste überhaupt, um im Befreiungsdienst arbeiten zu können ist Geduld! Ein grosses Herz, Mitgefühl und Verständnis für alle Menschen, Lebenslagen und Geistwesen. Eine innige, liebeerfüllte und vertrauensvolle Beziehung zu Jesus Christus! Ohne Ihn, ohne Seine Hilfe und Seinen Schutz, wird diese Arbeit nicht wirklich gute Früchte tragen und kann auch gefährlich werden. Zudem sollte ein Mensch, der im Befreiungsdienst arbeitet, über viel Lebenserfahrung verfügen und auch schon ein paar schwere Krisen erfolgreich gemeistert haben. So wird ihn nichts so schnell erschüttern, was ihm im Befreiungsdienst begegnen kann.

 

Vorteilhaft ist es bestimmt, wenn man selbst keine Angst vor dem Tode und den Geistern hat und auch schon eigene Erfahrungen im paranormalen Bereich machen durfte. Ebenso sollte man über die jenseitigen Verhältnisse und die Weiterentwicklung einer Seele orientiert sein. Neben eigenen Erfahrungen kann man das ganz leicht mit dem Studium einschlägiger Literatur von Autoren, wie zum Beispiel Swedenborg oder Lorber oder Jenseist-Bücher wie "Ein Wanderer im Lande der Geister" erreichen. Ferner ist es ein Muss, dass man sich mit seinem Leben auseinandergesetzt und es soweit aufgearbeitet hat. Das heisst, es dürfen keine offenen Rechnungen mehr vorhanden sein! Ebenfalls sollte man selbst frei von besetzenden Geistern sein. Gutes analytisches Denken ist bestimmt auch von Vorteil, sowie eine robuste Gesundheit und eine gesunde Portion Mut und Selbstbewusstsein, um im rechten Moment im nötigen Mass eingreifen zu können! Aus diesem Grund muss man sehr reflektiert sein und täglich an sich und seinen eigenen Charakterschwächen arbeiten.

Muss man sich eine Befreiung wie ein Exorzismus in einem Hollywoodfilm vorstellen?
NEIN, definitiv nicht ;)
Das ist ein ganz verkehrter Weg. Mit geistiger Gewalt prügelt man keine Geister aus einem Menschen heraus. Hass erzeugt immer Gegenhass und solche Brachialmethoden können für alle Anwesenden sehr gefährlich werden! Wahrhafte Befreiungsarbeit im Sinne Jesu Christi ist KEIN Exorzismus, wie wir ihn vielleicht aus Hollywoodfilmen kennen! Es bedarf dazu keines kath. Priesters, weder geweihten Wassers, keiner Kerzen, Kreuzzeichen, Zeremonien, Räucherungen, oder Symbole, Rituale noch hasserfüllte Bannsprüche oder Verfluchungen!

 

Besetzungen sind aus göttlicher Sicht ausschliesslich zur Besserung, Charakterstärkung und geistigen Weiterentwicklung aller Beteiligten, zugelassen! Vor allem an erdgebundenen Geistwesen, welche zu sehr mit der Materie verhaftet waren, kann oft nur durch eine Besetzung eines Menschen bewusst gemacht werden, dass sie ihr eigenes irdisches Gewand abgelegt haben. Erst wenn sie noch einmal die schmerzhafte Erfahrung machen dürfen, dass sie nicht mehr Teil der materiellen Welt sind, sind sie in der Lage, die Hilfe von ihren beigestellten Geistführern anzunehmen und diesen in lichtvollere Sphären zu folgen. Selbst der Unterwelt angehörige Geistwesen, sind auf diesem Weg manchmal zu Besserem zu überzeugen und für Jesus Gnade und Barmherzigkeit zu gewinnen!

Wenn wir also bedenken, dass Besetzungen immer nur im Rahmen ewig-göttlicher Ordnung und Aufsicht stattfinden und dass ein besetzendes Geistwesen immer nur innerhalb dieser göttlichen Ordnung und seiner von Gott gesteckten Grenzen agieren und Einfluss auf den Menschen ausüben darf, sollte jedem ganz schnell klar werden, dass mit einer gewaltsamen Austreibung nichts Gutes bewirkt wird!

Ein solches Vorgehen reizt das besetzende Wesen noch mehr zum Widerstand und führt, sollte der Geist tatsächlich die besetzte Person verlassen, höchstens zu einer Neubesetzung eines anderen Opfers oder zu noch grösserer Orientierungslosigkeit und verstärktem Hass! Selbst Jesus Christus, hat bei seinen Austreibungen niemals Gewalt angewandt, sondern hat den Geistern zum Beispiel auch den Fluchtweg über 2000 Säue gestattet! Markus 5,1-20

Hier errangen ausschliesslich Liebe, Geduld und Bestimmtheit den Sieg über das Böse!

Warum machst du eine Erstanamnese und was erwartet einen Klienten dabei?

Zunächst möchte ich den Menschen, mit dem ich arbeiten werde, genauer kennenlernen.

Und er sicher auch mich. Es braucht viel Vertrauen, um sich einem fremden Menschen auf diese Weise, mit solch schwierigen Tabuthemen ganz öffnen zu können. Meist merke ich ganz schnell, ob eine Besetzung vorliegt. Oft sieht man das den Menschen schon an, wenn sie zur Türe reinkommen. Während des Gesprächs, verschaffe ich mir in erster Linie Klarheit über den Grad einer Besetzung. Ich stelle ihm viele Fragen zu seiner Person, seiner Vergangenheit oder zu seinen Beziehungen. Ich befrage ihn über verstorbene Verwandte oder Freunde, die ihm nahestanden, oder aber auch, ob er schon mal bewusstlos war, eine Operation unter Vollnarkose hatte oder ähnliches! Ebenfalls befrage ich ihn zu seinen Symptomen oder zu seinen Wahrnehmungen und frage zum Beispiel auch nach aussergewöhnlichen Erkrankungen oder Todesfällen in der Familie. Abschliessend folgt immer noch die okkulte Anamnese, um herauszufinden, ob sich dieser Mensch in diesem, oder in evtl. in einem Vorleben, wissentlich oder unwissentlich, in okkulte Verstrickungen begeben hat oder darin verwickelt wurde.

 

Wozu dienen dir alle diese Informationen?

Sie dienen in erster Linie zur Sicherheit von mir und meinen Kunden. Ich kann mir daraus ein erstes grobes Bild machen, um was es sich bei der Besetzung handelt. Handelt es sich um harmlose Verstorbene, gestaltet sich eine Befreiung meist relativ leicht, wenn die Zeit für alle Beteiligten dafür reif geworden ist. Die grössere Herausforderung besteht dann, wenn sich ein Mensch mit okkulten Praktiken eine Besetzung zugezogen hat. Hier bedarf es immer einer sorgefältigen Vorbereitung und einer gezielten Lossprechung, die ich erst ausarbeiten muss und der Klient selbst zu vollziehen hat. Hat sich ein Mensch schwarzer Magie, Voodoo, satanischen Kulten, Riten verschrieben, braucht es immer ein sehr starkes Gegengewicht, um diesen Menschen aus den Fängen der Finsternis zu befreien. Aus diesem Grund ist hier eine Lebensübergabe an Jesus Christus (den biblischen Jesus!) zwingend, um dieses Gegengewicht und den nötigen Schutz durch Engel vor Racheakten Satans und seiner Helfer und Helfershelfer auf irdischer und jenseitiger Ebene zu erhalten.

Wie läuft dann die eigentliche Befreiungssitzung bei dir ab?

Wie bereits erwähnt, habe ich einen christlichen Hintergrund. Wenn eine Besetzung mit harmlosen Verstorbenen vorliegt, dann ist es meistens okay, wenn sich die Person Jesus Christus nicht ganz verschliesst. Zu 98% kommen Menschen in meine Praxis, welche ihren Weg mit Ihm bereits gehen, oder aber sich von der offiziellen Kirche abgewandt haben, jedoch offen dafür sind. Keine Angst, niemand verlangt, dass sie nachher Sonntags in die Kirche rennen, Lobpreis singen, oder an katholischen Prozessionen teilnehmen müssen. Es ist aber immer schön, wenn sich ein Mensch immer mehr für Jesus Christus öffnen kann.

Nach der Erstanamnese erhält der Kunde in der Regel einen neuen Termin und ich erkläre ihm im Groben den Ablauf.
Zunächst bitte ich Jesus Christus immer um Schutz durch seine Engel und um seine geistige Führung. Dann nehme ich mit den Wesenheiten über die Sprachorgane des Klienten Kontakt auf. Daraus entstehen dann Dialoge, ähnlich wie sie in den Berichten des berühmten Arztes Dr. Carl Wickland in seinem Buch "30 Jahre unter den Toten" geschildert sind. Nachdem der Geist über sein Ableben, oder über die jenseitigen Verhältnisse aufgeklärt ist, darf er Jesus persönlich um einen geistigen Führer bitten, der ihm eine Aufgabe, in einer ihm entsprechenden geistigen Sphäre zuweist. Meist sind das Engel, höher entwickelte Geister oder aber auch Familienangehörige.

 

Nicht selten fangen Geister, sobald der Name Jesus fällt, an zu weinen, was sich dann äusserlich in den Tränen des Klienten manifestiert. Sie gestehen dann, dass sie zu Lebzeiten nicht an ihn geglaubt haben, aber jetzt wissen sie, dass es ihn gibt und dass er alleine ihnen helfen kann. Hin und wieder beten sie, z.B das Vater Unser oder bitten um Vergbung ihrer Taten. Gelegentlich kommt es sogar vor, das Jesus, solche hingebungsvolle Seelen, selbst abholt. Der Klient nimmt das dann in inneren Bildern wahr. Das ist immer ganz berührend und öffnet das Herz! Ist alles geklärt, wurde einander vergeben, fordere ich das Wesen auf zu gehen. Das spürt der Klient dann meist sehr klar und deutlich. Dabei bin ich lediglich die Vermittlerin zwischen den Welten, beim Akt des Austritts übernimmt jeweils der durch Jesus Christus gesandte geistige Führer.

Bevor ich eine Sitzung abschliesse, bedanke ich mich deshalb immer ausführlich bei Jesus Christus für seinen Beistand, seine Gnade und Barmherzigkeit allen Beteiligten gegenüber, sowie für die Hilfe seiner Engel. Ich bitte immer um Schutz vor der Rückkehr der gewichenen Geister und allfälligen Nachstellungen Satans. Danach lege ich meinen Klienten in der Regel immer für einige Minuten im Namen Jesu die Hände auf, um sie zu stärken. Zum Abschluss erhalten sie Verhaltensanweisungen für die nächsten Wochen und auch eine Instruktion wie sie sich in Zukunft vor weiteren Besetzungen selbst schützen können.

 

Was sind das hauptsächlich für Seelen, denen du bei einer Befreiung begegnest?
Ziemlich oft sind es Familienmitglieder. Diese erhalten leichter Zugang in den Körper eines Angehörigen, da sie durch ein Familienband verbunden sind. Oft sind es aber auch ganz einfach herumvagabundierende, erdgebundene Seelen, die aus welchen Gründen auch immer den Weg ins Geisterland nicht finden konnten, wollten, oder nicht mal wissen, dass sie verstorben sind. Unfallopfer, oder solche die einen Suizid begangen haben und auch Kinderseelen sind manchmal mit dabei. Es gibt Süchtige, solche die aus Rache oder durch eine offene Schuld gebunden sind, solche die Hilfe suchen, oder durch die Trauer Hinterbliebener angezogen werden. Seltener sind es Dämonen, die leider auch sehr real sind.
Oft ziehen solche Seelen Jahre bis Jahrhunderte durch die Erdsphäre, oder sind solange an jemanden gebunden bis sie endlich Erlösung finden. Was mir auch immer häufiger begegnet ist bei deutschen Klienten: Geister aus dem 1. Und 2. Weltkrieg. Dieses Kriegskarma lastet schwer auf dem deutschen Volk!

Wie gestaltet sich eine Befreiung, wenn mehrere Geister einen Menschen besetzen?
Das gesamte Prozedere wiederholt sich solange, bis der Klient frei ist. Es gibt bei mir in der Regel keine Pauschalbefeiungen, es sei denn, es geschieht spontan, wenn mehrere Wesen aneinandergebunden sind. Bei zwei bis drei Geistern reicht meist eine max. zweistündige Sitzung. Mehr mute ich meinen Klienten nicht zu, da die Befreiung für ihn zunächst mit einem erheblichen Energieverlust einhergeht. Bei mehr Besetzern braucht es oft einen etwas längeren Atem, sprich mehrere Sitzungen im Abstand von mindestens einer Woche oder länger, je nach Verfassung und der Anzahl seiner Bewohner. Was immer auch sein Gutes hat, da es die innere Reife aller Beteiligten fördert!

Wie läuft eine Befreiung bei einer okkulten Belastung ab?
Wie bereits gesagt, muss ich in etwa wissen, mit was wir es überhaupt zu tun haben. Dementsprechend habe ich Vorbereitungen zu treffen. Der Klient muss sich nach dem Schutzgebet von den Wesenheiten, Praktiken, Einweihungen, Zirkel, Satan, Dämonen, Pakten, Flüchen, etc. lossprechen und eine freiwillige Lebensübergabe an Jesus Christus ist hier mehr als angebracht und zwingend nötig! Manchmal werden die bösen Geister sogleich ohne grosses Spektakel veranstalten zu können, von anwesenden Engeln abgeführt. Die Umkehrwilligen möchten sich manchmal von Satan lösen, haben aber Angst vor Rache. Trauen sie sich trotzdem, müssen sie sich wie der Klient von diesem finstern Zeitgenossen lossprechen und Jesus Christus als ihren Herrn und Gott annehmen, Ihn um Vergebung und um Schutz und Hilfe durch Seine Engel bitten. Im Anschluss werden sie von Engeln an einen sicheren Ort gebracht. Manche sind nicht so kooperativ. Bei diesen bitte ich Jesus, dass Er sie durch seine Engel binden, das heisst, aktionsunfähig machen lässt, damit sie keinen grösseren Schaden anrichten können. Sehr oft muss beim Klienten auch noch tiefer in seiner Vergangenheit geforscht werden, ob noch offene Rechnungen, wie Schuld, oder Unvergebenheit, die Befreiung blockieren. In so einem Fall müssen zunächst diese Themen, durch Gespräche oder aktives Vergeben, aufgearbeitet werden.

Machst du Befreiungen auf die Ferne (Fernclearings)?
Nein, keinesfalls. Ich distanziere mich von solchen Praktiken und rate eindringlich davon ab! Es ist meines Erachtens nicht nachhaltig und ich glaube auch nicht, dass solche "Befreiungen" dem Willen Jesu entsprechen. Alle Beteiligten lernen bei einer Befreiung vor Ort mit- und voneinander. Darum geht es! Dies fällt bei einem Fernclearing weg. Zudem wissen die Befreiten oft nicht mal etwas von einer Besetzung, noch weniger von ihrer Befreiung, da Familienangehörige ohne deren Wissen und Einverständnis dies in Auftrag gegeben haben. Dies entspricht niemals dem freien Willen, was ein Verstoss gegen Gottes Ordnung darstellt. Eine unwissentliche Befreiung ist eine massive Grenzüberschreitung, auch wenn sie noch so gut gemeint ist und kann zum Teil auch erhebliche Folgen für den Befreier, Auftraggeber und Besetzten haben.

Falls tatsächlich vorübergehend Befreiung entsteht, ist es äusserst zweifelhaft, ob diese auch wirklich vollumfänglich wirksam war, oder ob durch den vermeintlichen Rückzug des Geistes eine weitere Bindung mit dunkleren Kräften entstanden ist. Bei "Ferngeclearten" in meinem Bekannten- oder Kundenkreis, kam es früher oder später immer zu Rückfällen. Diese waren nicht selten viel übler und heimtückischer, als die erste Besetzung, auch wenn vorerst Ruhe eingekehrt war. Ich möchte hierzu auf die Bibelstelle bei Lukas 11,24 hinweisen.

Kann man sich selber von Geistwesen befreien?
Bis zu einem gewissen Grade ja. Manchmal verlassen Geister einen Menschen unbemerkt. Dies kann passieren, wenn er sich charakterlich positiv gewandelt hat und die Geistwesen nicht mehr mit ihm in Resonanz stehen oder ihr Ziel bei ihm nicht mehr erreichen können. Immer wieder geschieht das auch, während dem Handauflegen. Hat jemand Kenntnisse über das nachtodliche Leben und die Weiterentwicklung einer Seele im Jenseits, sowie einen engen Bezug zu Jesus Christus, und den nötigen Mumm und das Knowhow wie eine Befreiung abläuft, kann man das sicher zunächst selbst versuchen. Mit einem vorgefertigten Befreiungsgebet aus dem Internet zum ablesen oder nachsprechen, ist es nach eigener Erfahrung jedoch zumeist nicht getan. Ich habe es selbst immer wieder bei mir erlebt, wenn ich solche Ablösegebete an mir ausprobiert habe. Es gab wohl vorerst eine spür- und manchmal sichtbare Befreiung oder was auch immer, aber ich hatte trotzdem immer wieder mit Neubesetzungen zu kämpfen. Eine dauerhafte Befreiung kann nur erfolgen, wenn beide, Mensch und Geist, ihre Lernziele erreicht haben und die rechte Zeit zur Befreiung gekommen ist!

Was hältst du von Schutz und Befreiung durch (Farb-)Lichtsuggestionen, Räuchern, Weihwasser, Gegenzaubern, weiss-magischen Ritualen, Salz austreuen, Anrufung von Heiligen, Maria und Josef, Erzengel Michael, dem "heiligen Geist", oder "Aufgestiegenen Meistern", die einem zur Hilfe eilen sollen!
Absolut gar nichts. Sogenannte "Aufgestiegene Meister", "Esoterische Erzengel", "Avatare", "Jesus Sananda" oder andere, angeblich hochrangige, Geistgestalten zur Befreiung herbeizurufen, ist in etwa gleichzusetzen wie den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Da diese in Wahrheit gar nicht existieren, öffnet man auf diese Weise automatisch niederen, oder dämonischen Geistwesen die Tore und begibt sich in deren Fänge!

Ähnlich verhält es sich mit der Aufrufung christlicher Heiliger, Seliger, dem Erzengel Michael, Maria und Josef, Rosenkranzgebete. Mit Räuchern, Weihwasser, Salz streuen oder magischem Schutzzauber, wird man ebenfalls nicht langfristig das gewünschte Resultat erziehlen! Viel besser ist es, als Schutz bei Bedrängung das simple und einfache Vater Unser zu beten. In diesem Gebet, dass Jesus uns in seiner Bergpredigt gegeben hat, verbirgt sich eine grosse und tiefgreifende Kraft!

Wann ist es sinnvoll eine christlich orientierte Fachperson hinzuzuziehen?
Auf alle Fälle bei einer okkulten Verstrickung! Ich lege es allen ans Herz, sich bei einer Besetzung durch Okkultismus, dazu zähle ich auch sogenannte weisse Magie! an einen christlichen Befreiungsdienst zu wenden. Damit ist nicht zu spassen, denn solche Fälle gehören ausschliesslich in die Hände von Fachpersonen, die unter dem Schutz und der Führung Jesu Christi stehen! Auch bei Flüchen und dergleichen! Bitte Finger weg und die Mühe und auch den Batzen auf sich nehmen und sich professionell helfen lassen. Auch bei harmloseren Besetzungen macht es Sinn, sich von einer Fachperson helfen zu lassen, wenn man Angst hat, oder sich einen Selbstbefreiungsversuch nicht zutraut, oder aber ein solcher schon mehrmals missglückt ist!

Was verhindert eine erfolgreiche Befreiung?
Unvergebenheit! Die fehlende Bereitschaft seine Lebensthemen anzugehen und an seinen Schwächen zu  arbeiten! Wer nicht bereit ist seinen Mitmenschen zu vergeben oder um Verzeihung zu bitten, wird keine Befreiung erfahren, zumindest ganz bestimmt nicht durch Jesus Christus! Das Nichterkennen oder Anerkennen der Gottheit in der Person Jesu Christi! Sich nicht aus okkulten Verstrickungen lösen zu wollen, oder gewisse Praktiken nicht abzulegen!


Ferner: Esoterik, Wahrsagen, Tarot, weisse/schwarze Magie, Hexerei, Voodoo, Channeling, Trance Heilen, Einweihungen, Kulte, Rituale, Talismanen, etc....Betroffene bleiben dann solange an niedere Geister oder Satan gebunden, bis sie sich davon lossprechen und es auch bleiben lassen. Manchmal sind Menschen durch die eigene Familie oder den Bekanntenkreis in solche Geschichten verstrickt, ohne es zu wissen. Selbst über Generationen. Da ist es dann oft nicht leicht die Ursache zu finden. Auch da benötigt es vom Klienten eine gezielte Lossprechung von allen Verstrickungen seiner lebenden Familie, oder Ahnen! Satan oder dämonische Wesenheiten haben auch hier so lange ein Recht auf diesen Menschen, wie diese Bindung bestehen bleibt.


Hast du auch schon jemanden ohne Befreiung nach Hause schicken müssen?
Ja, das habe ich. Da die Zeit für die Befreiung noch nicht reif war und die nötigen Lernziele für Mensch und Geist noch nicht erreicht waren. > Hierbei hilft zunächst eine Reflektion seines Lebens und dessen Aufarbeitung

Gab es bei deinen Kunden auch schon Rückfälle oder hattest du keinen Erfolg?
Ja, natürlich gab es auch das. Es gehört dazu. Wichtig ist es dann, nicht gleich resigniert den Kopf in den Sand zu stecken und zum nächsten Befreier zu rennen, der es dann möglichst schnell richten soll! Sondern verantwortungsvoll seine Themen anzugehen und zu vertrauen, dass zur rechten Zeit Befreiung kommen wird und mit Jesus Hilfe alles in die rechte Ordnung kommt!

Ist es nicht unchristlich für einen solchen Dienst Geld zu verlangen? Jesus hat kein Geld dafür verlangt!

Heute soll immer alles ganz schnell gehen und möglichst nichts kosten und noch viel weniger will man in den eigenen Spiegel schauen und seine Charakterschwächen angehen. Wenn man die oben erläuterten Stunden Arbeit betrachtet, welche benötigt werden, um eine fachgerechte Befreiung zu vollziehen und sich bewusst ist, dass wir nicht zu Jesu Zeiten, wie vor 2000 Jahren leben, sondern dass ich Praxismiete, Versicherungen, Steuern und viele Auslagen habe, um meinen Beruf, der meine absolute Berufung ist, überhaupt ausüben zu können, erübrigt sich diese Frage! Ich unterstehe auch keiner Kirche oder christlichen Institution, die mir ein monatliches Gehalt zahlt, damit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann und ich erhalte auch keine Spendengelder. Dieser Dienst ist mit Geld nicht aufzuwiegen, aber ein faires Honorar, dass mir den Aufwand und die hohe Verantwortung, die ich trage, entschädigt, ist meines Erachtens moralisch vertretbar! Menschen in schwierigen finanziellen Situationen bin ich bisher noch immer so weit wie möglich entgegengekommen und werde das auch in Zukunft gerne machen.


 

 

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Gemeinsam schauen wir dann, was wir machen können:



Kundenfeedback:

„Nach einer schweren Misshandlung im Kindesalter wurde ich jahrzehntelang von diversen Folgeschäden geplagt: Angstzustände, Ohnmachtsanfälle, Misstrauen gegenüber anderen Personen. Ich wusste, woher diese Probleme kamen und ich versuchte Verschiedenes (Kinésiologie, Akupunktur, Homöopathie), um die Beschwerden zu lindern. Obwohl mit der Zeit leichte Besserung eintrat, verschwanden die Beschwerden nie ganz. Erst eine Befreiung erlösten mich schliesslich komplett von all dem Leid. Heute bin ich glücklich, froh und vor allem sehr sehr dankbar.“


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