Befreiung von Besetzungen: Fragen und Antworten

Wie kommst du zu diesem Beruf?

Ich wurde sicher vom Leben dahin geführt. Das fing bereits in meiner Kindheit an. Die letzten zehn Jahre waren durch entsprechende Ereignisse richtungsweisend für mich und so bin ich irgendwann dem Zug meines Herzens gefolgt. Hätte mir jemand vor 5 Jahren gesagt, was ich heute tue, hätte ich das niemals geglaubt, aber mit Jesus ist alles möglich, wenn man offen für das «unmögliche» ist.

 

Benötigst du dazu eine bestimmte Gabe? Bist du hellsichtig oder ein Medium?

Nein, für diese Aufgabe braucht man kein Medium zu sein. Man braucht dazu nicht hellsichtig oder hellhörig zu sein. Ein gewisser Grad an Medialität wurde bei mir durch eine eigene Besetzung hervorgerufen und ich verlor sie zum Glück wieder. Natürlich wäre es manchmal ganz praktisch, wenn ich «mehr sehen» würde, aber es muss nicht unbedingt ein Vorteil sein.

 

Das Wichtigste um im Befreiungsdienst arbeiten zu können ist Geduld! Ein grosses Herz, Mitgefühl und Verständnis für alle Menschen, Lebenslagen und Geistwesen. Eine innige und vertrauensvolle Beziehung und grosse Liebe zu Jesus Christus! Ohne Ihn, ohne Seine Hilfe und Seinen Schutz, wird diese Arbeit nicht wirklich gute Früchte tragen. Man sollte über viel Lebenserfahrung verfügen und auch schon ein paar schwere Krisen erfolgreich gemeistert haben. So wird man unerschütterlich, für alles, was einem im Befreiungsdienst begegnen kann.

 

Ein weiterer Vorteil ist keine Angst vor dem Tod und vor Geistern zu haben. Persönliche Erfahrungen im paranormalen Bereich und vertieftes Wissen über okkulte Hintergründe, erleichtern die Arbeit. Es ist ebenfalls wichtig über die jenseitigen Verhältnisse und die Weiterentwicklung der Seele Bescheid zu wissen. Man sollte die gröbsten Lebensthemen aufgearbeitet haben. Selbstreflektion und die tägliche Arbeit am eigenen Ich ist Pflicht. Weiter benötigt es ein gutes analytisches Denken, sowie robuste Gesundheit und eine grosse Portion Mut.

 

Muss man sich eine Befreiung wie ein Exorzismus in einem Hollywoodfilm vorstellen?

Nein, definitiv nicht. Das wird dort ziemlich überspitzt dargestellt. Obwohl es auch schauerliche Szenarien geben kann. Nachzulesen z.B. in der Schrift von Pfarrer Christoph Blumhardt über die Befreiung seines Schützlings "Gottliebin Dittus". In meiner Praxis ist mir jedoch zum Glück so etwas wie bei der Gottliebin noch nie begegnet. Ich glaube auch, wenn es heutzutage noch solche extreme Fälle gibt, landen diese meist sehr schnell in der Psychiatrie und werden zum Dauergast. Zudem wird darüber nicht gesprochen und es bleibt alles im «Geheimen». Ich arbeite in meiner Praxis sowieso mit einigen anderen Ansätzen, als man sich vielleicht einen kath. Exorzismus oder christl. Befreiungsdienst vorstellt. Auf diese Weise fühlen sich die Geistwesen nicht radikal blossgestellt oder in die Ecke gedrängt und reagieren in der Regel dann auch nicht so heftig. Kommt es zu massiven Besetzungssymptomen, war meist lange vorher einiges in der Schieflage, beim Menschen selbst oder in der gesamten Ahnenreihe. Nähe zu okkulten Handlungen wie schwarze Magie, Weihen, Pakte oder Verträge mit niederen Geistwesen, wie Dämonen oder Satan oder eine massive Abwendung von Gott sind in solchen Fällen die Hauptauslöser.

 

Grundlegend gilt: Mit geistiger Gewalt prügelt man keine Geister aus einem Menschen heraus. Man soll nicht Böses mit Bösem vergelten, denn Hass erzeugt immer nur Gegenhass und birgt erhebliche Gefahr für den Besetzten, sein Umfeld, sowie den Helfer. Es bedarf dazu auch keinen kath. Priester, weder geweihtes Wasser, keine Kerzen, Kreuzzeichen, Zeremonien, Räucherungen, Symbole oder Rituale, noch hasserfüllte Bannsprüche oder Verfluchungen!

 

Besetzungen sind aus göttlicher Sicht zur Besserung, Charakterstärkung und geistigen Weiterentwicklung aller Beteiligten zugelassen! Sie dienen in erster Linie als Symptomverstärker und der Wahrheit, damit sie endlich ans Licht kommen darf. Z.B. in alten Familienverstrickungen, Missbräuchen aller Art, Intrigen und wenn dabei immer alles feinsäuberlich unter den Teppich gekehrt wurde.

 

Auch erdgebundenen Geistwesen kann oft nur durch eine Besetzung eines Menschen bewusst gemacht werden, dass sie ihr irdisches Gewand abgelegt haben. Erst wenn sie noch einmal die kurze, schmerzhafte Erfahrung machen dürfen, dass sie nicht mehr Teil der materiellen Welt sind, erklären sie sich bereit, lichtvollere Sphären zu betreten.

 

Dämonische Wesenheiten führen immer einen Auftrag bei einem Menschen aus und ihnen ist das Bleiben solange gewährt, bis der Auftrag ausgeführt ist oder sich der Mensch aus dieser Verpflichtung losgesprochen und die Belastung an Jesus Christus abgegeben hat. Er sorgt dann für den gerechten Ausgleich, eine Art göttlicher Tauschhandel. Wie sich das gestaltet überlassen wir lieber Ihm.

 

Es ist auch wichtig zu wissen, dass eine Besetzung immer nur im Rahmen ewig-göttlicher Ordnung und Aufsicht geschieht. Ein besetzendes Geistwesen kann nur innerhalb, dem ihm von Gott gesteckten Grenzen agieren und Einfluss auf den Menschen ausüben. Ein unüberlegtes, zu hartes, oder gewaltsames Vorgehen reizt deshalb das besetzende Wesen zu noch mehr Widerstand. Schlimmstenfalls führt dies zu einer Neubesetzung eines anderen Opfers, zu noch mehr Hass oder Orientierungslosigkeit!

 

Warum machst du eine Erstanamnese und was erwartet einen Klienten dabei?

Ich möchte meinen Klienten zunächst genauer kennenlernen. Es benötigt viel Vertrauen, sich einem fremden Menschen mit diesen schwierigen Tabuthemen öffnen zu können. Dieses Gespräch verschafft mir Klarheit über den Grad der Besetzung, sowie über die Hintergrundthemen die zur Belastung geführt haben. Ich stelle Fragen zur Person, ihrer Vergangenheit und zu den engsten Beziehungen. Ich möchte mehr wissen über verstorbene Verwandte, Freunde oder Feinde. Mich interessiert die Krankengeschichte, ebenso die der Familie. Abschliessend folgt die okkulte Anamnese. Damit lässt sich erörtern, ob und wie tief sich dieser Mensch bewusst oder unbewusst okkult verstrickt hat. Hand aufs Herz, wer ist heutzutage nicht auf die eine oder andere Weise in negative oder gar okkulte Bindungen verstrickt?

 

Wozu dienen dir alle diese Informationen?

Sie dienen zur Abklärung der Hintergrundthemen sowie auch zur Sicherheit aller Beteiligten. Ich kann mir daraus ein erstes grobes Bild machen, um welche Art von Besetzung es sich handelt und wo wir mit den Hintergrundthemen ansetzen müssen um möglichst eine nachhaltige Befreiung oder Heilung zu erlangen. Besetzungen mit erdgebundenen Verstorbenen sind in der Regel einfacher zu bearbeiten, da man sich ganz auf die offenen Lebensbaustellen und negativen Verhaltensmuster konzentrieren kann und meist mit viel weniger Störeinflüssen rechnen darf.

 

Die grössere Herausforderung besteht dann, wenn sich ein Mensch mit okkulten Praktiken eine Besetzung zugezogen hat. Ist ein Mensch beispielsweise in schwarze Magie, Voodoo, Satanismus oder ähnliche Dinge verstrickt, ist immer mit einer dämonischen Besessenheit oder auch Umsessenheit zu rechnen. Störungen, wie ständige Manipulationen, in welche sogar das Umfeld oder Therapeuten des Klienten hineingezogen werden können, um ihn von seinen Aufgaben und somit vom Frei werden abzuhalten, sind dann leider vorprogrammiert. Um hier Befreiung zu erlangen, benötigt es ein sehr starkes Gegengewicht. Aus diesem Grund ist eine totale Ausrichtung und Lebensübergabe an Jesus Christus zwingend um ausreichend geistigen Schutz vor Racheakten zu erhalten.

 

Nach einer erfolgten Aufarbeitung der Themen benötigt es eine sorgfältige Vorbereitung und eine gezielte Lossprechung von allen bewussten Verstrickungen. Diese Lossprechung arbeite ich anhand der Angaben aus unserem Standortgespräch oder weiteren Erkenntnissen die später dazugekommen sind, aus. Dabei versuche ich möglichst alle beeinflussenden Szenarien zu beachten und einzubinden. Die Lossagung hat der Klient im Anschluss selbst zu vollziehen, ich unterstütze ihn dabei und spreche ihn zum Abschluss in Jesus Namen los. War die Vorarbeit gut, spüren wir beide, wie manchmal ein regelrechter  energetischer «Energietsunami» vom Klienten weggeht und im Anschluss von anwesenden Engeln weggebracht wird. Besonders sensitive Klienten werden in solchen Momenten auch etwas hellsichtig und können auch sehen was wir beide fühlen.

 

Wie kommt Geist in einen Menschen?

Jeder Mensch ist von Geburt an ständig von guten und bösen Geistwesen umgeben und hat mindestens einen Schutzgeist an seiner Seite. Man kann es sich vielleicht so vorstellen, wie das berühmte Teufelchen und Engelchen auf der Schulter. Auch besitzt man von Grund auf bestimmte Neigungen oder Prägungen durch sein Leben und schafft sich daraus seine Gedanken und die daraus folgenden Handlungen. Dabei erzeugt man eine eigene Schwingungsfrequenz, welche durch den Aussenlebensäther, auch Aura genannt, in die Umgebung abstrahlt wird!

 

Dank der Kirlianfotografie, kann man dieses Energiefeld, welches im Übrigen alle Materie umgibt, auch in der modernen Forschung nachweisen. Diese magnetische Ausstrahlung zieht nun wiederum Geistwesen an, welche sich durch dieselbe Schwingungsresonanz angezogen fühlen. Ist das Energiefeld durch diverse Umstände geschwächt, kann ein solcher Geist, durch diese natürliche Schutzhülle hindurchschlüpfen und einen Menschen besetzen. Will sich der Mensch von diesem Geistwesen befreien, muss ER aus dieser Resonanz austreten. Das kann man so verstehen, wie man zwei Magnete die sich gegenseitig anziehen aneinander hält. Dreht man den einen Magnet um 180° um, stossen sich beide Magnetkörper ab. So ist es auch mit den Geistwesen. Sie können dann nicht länger bleiben und verlassen den Menschen freiwillig, wenn es von Jesus zugelassen ist.

 

Wie läuft eine Befreiungssitzung bei dir ab?

Ein Grossteil meiner Klienten geht bereits ihren Weg mit Jesus. Manche haben sich von der offiziellen Kirche abgewandt, leben jedoch einen offenen und undogmatischen freien, christlichen Glauben. Das Hauptziel der Befreiung sollte eigentlich stets das Hauptziel haben, diesen Menschen Jesus näher zu führen und die Bindung an Ihn zu stärken. Die Befreiung ist dabei ein Akt der Gnade und ein Wegabschnitt seines Weges zu Jesus, den er dann gewissenhaft weitergehen darf.

 

Nach erfolgter Erstanamnese folgt eine gründliche Selbstreflektion für den Klienten. Wir schauen uns an was und wer ihn antriggert, welche Situationen ihn aus seiner Mitte bringen und wie er darauf reagiert. Bewusst und Erwachsen oder immer noch aus der selben verletzten Gefühlslage, welche meistens im Elternhaus ihren Anfang nahm. Themen wie Grenzüberschreitungen, die eigenen Grenzen wahren, toxische Beziehungen erkennen, negative Gedanken, Glaubenssätze, Gefühle und Ängste werden ebenfalls ausführlich beleuchtet. Meine Klienten bekommen dazu Arbeitsblätter mit denen sie selbstständig und selbstverantwortlich ihre Themen bearbeiten können. Bei offenen Fragen stehe ich während dieser Zeit immer zur Seite.

 

Im Anschluss erfolgt die Vergebungsarbeit wo jeder seine noch offenen Konflikte bereinigen darf. Es geht nicht zwangsläufig um Versöhnung, was leider zu oft nur einseitiges Wunschdenken bleibt. Es geht mehr darum unterdrückten Gefühlen oder Worten endlich einen Ausdruck zu verleihen und dort zu äussern, wo sie hingehören. Natürlich ohne wieder Öl ins Feuer zu giessen. Dazu gehört auch das abbauen von Schuldgefühlen und sich selbst zu verzeihen. Auch eine persönliche Lebensbilanz, vergleichbar mit einer "Generalbeichte" über die eigenen «Lebens-Verfehlungen» wird gezogen. In meiner Praxis hat sich im Verlaufe der Zeit immer mehr bestätigt, dass ohne die intensive Arbeit an sich selbst, Befreiungsversuche solange fehlschlagen, bis der Mensch die wichtigsten offenen Baustellen saniert hat und mit seinen Schwächen umzugehen weiss. Auch muss manchmal erst Klarheit in eine Situation kommen und längst überfällige Entscheide getroffen werden. Z.B. Trennung einer Beziehung, Kündigung im Job, etc. Während dieses Prozesses begleite ich meine Klienten.

 

Ist diese Aufarbeitung soweit abgeschlossen, kann zur eigentlichen Befreiung der Geistwesen übergegangen werden, falls sie nicht bereits vorher, das Weite gesucht haben, da sie ihre Ziele bei diesem Menschen nicht mehr erreichen konnten. Zunächst folgt eine Bitte um Schutz und Führung für alle Beteiligten und dann vollzieht der Klient seine Lossprechung von okkulten Bindungen. Im Anschluss schaue ich ob noch allfällige erdgebundene Verstorbene da sind und ob sie zum Gehen bereit sind. Meist ist dies der Fall, wenn nicht, besteht noch eine Resonanz zum Klienten und diese muss dann aufgespürt und gelöst werden, damit diese Geistwesen den Menschen endgültig verlassen können. Während der Befreiung entstehen dann Dialoge, ähnlich wie sie aus den Berichten des berühmten Arztes und Psychiaters Dr. Carl Wickland in seinem Buch "30 Jahre unter den Toten" zu entnehmen sind. Nachdem das Geistwesen bereit ist, den Körper des Klienten zu verlassen, wird es von einem höher entwickelten geistigen Führer oder Engel abgeholt und in seine ihm geistig entsprechende Sphäre begleitet.

 

Fällt der Name Jesus Christus fliessen manchmal Tränen. Hin und wieder beten Geistwesen das Vater Unser oder bitten um Vergebung ihrer Taten. Das ist immer ganz berührend und öffnet das Herz! Ist alles geklärt, wurde einander vergeben, fordere ich das Wesen auf zu gehen. Das spürt der Klient meist sehr klar und deutlich. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass Jesus, solche hingebungsvollen Seelen selbst abholt.

 

Im Anschluss bedanke ich mich immer bei Jesus für seinen Beistand, seine Gnade und Barmherzigkeit, sowie für die Hilfe seiner Engel, sowie um Schutz, damit es nicht unmittelbar nach der Befreiung zur Rückkehr der Geister kommt. Meine Klienten sind danach meist erst mal auf «Bewährung». Dies bedeutet, sie werden von Jesus nach der Befreiung geprüft, ob sich ihr neues Verhaltensmuster auch wirklich genug gefestigt hat, damit es später zu keinen Rückfällen kommen kann. Diese Prüfungen sind aber meist gut zu erkennen und leicht zu bestehen.

 

Was sind das hauptsächlich für Seelen, denen du bei einer Befreiung begegnest?

Oft sind es verstorbene Familienmitglieder. Diese erhalten leichten Zugang in den Körper eines Angehörigen, da sie durch ein Familienband verbunden sind. Meist sind es aber auch ganz einfach herum vagabundierende, erdgebundene Seelen, welche aus verschiedenen Gründen ihren Weg ins Geisterland nicht finden können oder ganz einfach nicht gehen wollen. Manchmal sind es Unfallopfer, oder solche die einen Suizid begangen haben. Es gibt Süchtige und solche die aus Rache oder durch eine offene Schuld gebunden sind. Es kann auch vorkommen, dass Seelen durch die Trauer von Angehörigen angezogen werden. Oft wandeln solche Seelen Jahre bis Jahrhunderte durch die Erdsphäre. Was mir häufig begegnet bei deutschen Klienten: Seelen von Verstorbenen aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Die geistigen Folgen der beiden Weltkriege lastet schwer auf dem deutschen Volk!

 

Wie gestaltet sich eine Befreiung wenn mehrere Geister einen Menschen besetzen?

Das gesamte Prozedere wiederholt sich, bis der Klient frei ist. In der Regel gibt es keine Pauschalbefreiungen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Oft reicht eine ein- bis zweistündige Sitzung. Mehr mute ich meinen Klienten nicht zu, da die Befreiung zunächst mit Energieverlusten einhergehen kann. Bei Mehrfachbesetzungen oder bei sehr hartnäckigen und widerspenstigen Geistern, sowie okkulten Verstrickungen, können jedoch mehrere Sitzungen nötig werden, wenn die Hintergrundthemen noch nicht ausreichend erkannt und bearbeitet wurden.

 

Machst du Befreiungen auf die Ferne (Fernclearings)?

Nein, ich rate eindringlich davon ab! Dies entspricht nicht der göttlichen Ordnung. Bei einer Befreiung vor Ort oder zumindest bei einer Sitzung über Skype, wo man sich persönlich sieht und sich über eine längere Zeit zusammengearbeitet hat, über die Hintergrundthemen Bescheid weiss und diese vorgängig behandelt hat, lernen alle Beteiligten, auch die Geister von und miteinander. Darum geht es! Dies fällt bei einem unpersönlichen Fernclearing weg. Es kommt auch oft vor, dass "die Befreiten" nicht einmal etwas von einer allfälligen Besetzung wissen, da Familienangehörige oder Freunde eine Besetzung vermuten und eine Befreiung, ohne das Wissen und Einverständnis des Besetzten in Auftrag geben. Dies ist eine Grenzüberschreitung und hat immer negative Konsequenzen zur Folge. Ich weiss das aus eigener leidvollen Erfahrung, die ich vor vielen Jahren machen durfte.

 

Bei "Ferngeclearten" in meinem Bekannten- oder Klientenkreis, kam es früher oder später immer zu Rückfällen oder Symptomverstärkungen. Oft entstehen auch neue negative Bindungen, durch z.B. weissmagische Praktiken verursacht, welche heimtückischer als die erste Besetzung sein können. Auch wenn vorerst Ruhe eingekehrt war. Ich möchte hierzu auf die Bibelstelle bei Lukas 11,24 hinweisen.

 

Kann man sich selber von Geistwesen befreien?

Bis zu einem gewissen Grad ja. Manchmal verlassen Geister einen Menschen unbemerkt. Dies geschieht, wenn sie ihre Ziele bei ihm nicht mehr erreichen können oder wenn diese Person sich durch Verhaltensveränderung die Schwingungsresonanz verlassen hat. Auch die Aufarbeitung von Schuld und Vergebung können eine Befreiung bewirken.

 

Mit einem engen Bezug zu Jesus Christus kann man es auch durch ein persönliches Gebet an Ihn versuchen. Mit einem pauschal vorgefertigten Befreiungsgebet aus dem Internet, ist es nach eigener Erfahrung jedoch zumeist nicht getan. Ich habe es selbst immer wieder bei mir erlebt, wenn ich solche Ablösegebete an mir ausprobiert habe. Es gab wohl vorerst eine spürbare Befreiung, aber ich hatte trotzdem immer wieder mit Neubesetzungen zu kämpfen. Eine dauerhafte Befreiung kann nur erfolgen, wenn die rechte Zeit dafür gekommen ist und Mensch und Geist ihre Lernziele erreicht haben!

 

Helfen (Farb-)Lichtsuggestionen, Räuchern, Weihwasser, Gegenzauber, weiss-magische Rituale, Salz austreuen, Anrufung von Heiligen, Maria und Josef, Erzengel Michael, dem "heiligen Geist", oder "Aufgestiegenen Meistern" bei geistigen Bedrängungen?
Nein. Damit wird man in den wenigsten Fällen das gewünschte Resultat erzielen! Der Dauerhaften Befreiung. Tritt trotzdem Erleichterung ein ist diese meist nur von temporärer Dauer. Vor allem weissmagische oder esoterische Praktiken bergen das Potential zu unbewussten, okkulten Neuverstrickungen! Viel besser ist es die Bitte um Hilfe und Befreiung ausschliesslich an Jesus Christus unseren Schöpfergott zu richten. Als Schutz bei Bedrängung dient das einfache Vater Unser bestens. In diesem simplen Gebet verbirgt sich eine unglaublich grosse und auch deutlich spürbare Kraft!

 

Wann ist es sinnvoll eine christlich orientierte Fachperson hinzuzuziehen?

In allen Fällen von Okkultismus, magischen Einflüssen wie Einweihungen, Pakte, Voodoo etc. bei Satanismus und bei Flüchen, Verwünschungen etc. Ebenfalls bei mehreren missglückten Selbstbefreiungsversuchen, Depression oder wenn man Angst hat.

 

Was vermag eine Befreiung zu bewirken?

Nach einer erfolgreichen Befreiung kommt die Lebensenergie nach einigen Tagen wieder spürbar in den Fluss. Selbstheilungskräfte werden aktiviert und Heilung darf da geschehen, wo sie geschehen darf. Dem Klienten wird es wieder möglich frei und selbstbestimmt zu denken und zu handeln. Die meisten Rückmeldungen beschreiben eine Erleichterung und eine Verminderung der vorherigen Beschwerdebilder. Gelegentlich dürfen Teil- oder Spontanremissionen geschehen, was immer sehr erfreulich ist! Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod wird gestärkt und nicht selten wandelt sich auch das Gottes- und Weltbild eines Menschen ins Positive.

 

Was verhindert eine erfolgreiche Befreiung?

  • Wenn Jesus nur als "nützliche Nebensache" auf dem Weg zur Befreiung betrachtet, aber keine engere Beziehung mit ihm oder allgemein keine spirituelle Weiterentwicklung angestrebt wird.
  • Unvergebenheit! Die fehlende Bereitschaft zu verzeihen und um Verzeihung zu bitten. Seine Lebensthemen anzugehen und an seinen negativen Verhaltensmustern, Gedanken, Glaubensmuster etc. zu arbeiten.
  • Sich nicht aus okkulten Verstrickungen oder Praktiken lösen wollen. Z.B: Esoterik, Wahrsagen, Tarot, weisse/schwarze Magie, Hexerei, Voodoo, Channeling, Astrologie, Trance Healing, Einweihungen, Kulte, Schamanismus, Rituale, Reiki, etc.... Manchmal sind Menschen unwissentlich durch die eigene Familie oder den Bekanntenkreis in Okkultismus verstrickt. Selbst über Generationen. Satan oder dämonische Wesenheiten haben hier so lange ein Anrecht auf diesen Menschen, wie diese Bindung bestehen bleibt. Oft ist es dann nicht leicht die Ursache zu finden. Betroffene bleiben dann solange an niedere Geister oder Satan gebunden, bis sie sich davon lossprechen, sich für immer von solchen Praktiken enthalten und Jesus ihr Leben übergeben haben.

Hast du schon jemanden ohne Befreiung nach Hause schicken müssen oder gab es Rückfälle?

Ja das gibt es. Wichtig ist es, nicht gleich resigniert den Kopf in den Sand zu stecken. Es gilt dann seine Vergangenheit und Gegenwart nochmals genauer zu beleuchten und ehrlich und verantwortungsvoll seine Themen anzugehen. Ebenfalls sollte man die Zeit nutzen um in der Liebe zu Jesus und im Glauben zu wachsen. Mit Geduld und persönlichem Einsatz wird es, wenn die Zeit reif dazu ist, jedem möglich Befreiung zu erlangen. Jesus ist immer Sieger!

 

Arbeitest du ehrenamtlich oder wie setzt sich Dein Honorar zusammen?

Nein, ich arbeite nicht ehrenamtlich. Ich unterstehe auch keiner kirchlichen Institution, welche mir ein monatliches Gehalt auszahlt. Ich habe wie jeder andere selbstständig Berufstätige finanzielle Auslagen wie Praxismiete, Versicherungen, Steuern, Websiteunterhalt, Material- und eigene Lebensbedarfskosten etc. Auch Priester oder Seelsorger leben nicht von Manna das vom Himmel fällt, sondern beziehen ihr monatliches Gehalt, welches sich z.B. aus Einnahmen von Kirchensteuern, Spendengeldern, oder vom sogenannten "Zehnten" von Kirchenmitgliedern zusammensetzt.

 

Es benötigt oft sehr viele Stunden Arbeit, wie: Gespräche am Telefon, Skype oder vor Ort, schriftlichen Austausch, administrative Vor- und Nachbearbeitungen der Sitzungen, Recherchearbeiten, Situations-Analyse und die Ausarbeitung einer Lossprechung, um eine fachgerechte Befreiung zu vollziehen.

 

Zudem trage ich hohe Verantwortung. Gerade die Befreiung bei einer dämonischen Besetzung ist oft unglaublich kompliziert, langwierig und birgt auch immer ein gewisses Risiko für alle Beteiligten. Es gibt immer wieder Klienten die sich von einer okkulten Belastung, in die nächst Schlimmere verstrickt haben. Da benötigt es ein vorsichtiges und überlegtes Vorgehen, wenn man als Helfer nicht auch selbst zur Zielscheibe des Bösen werden möchte. Einen dementsprechend angemessenen Ausgleich empfinde ich deshalb als fair und gerechtfertigt.

 

Meine Arbeit ist so ausgerichtet, dass meine Klienten möglichst selbstverantwortlich an ihrer Befreiung mitarbeiten. Das hält die Kosten übersichtlich und verhältnismässig klein. Das hat auch den Vorteil, dass sie sogleich in die Handlung kommen und ihre Einfallstore selber erkennen und verschliessen lernen. Rückfälle sind so dann weniger wahrscheinlich, solange sie die Energie halten können. Wurde die Vorarbeit gründlich erledigt, stellt die Befreiungssitzung meist nur noch den kurzen Abschluss, nach einer längeren Begleitung dar.

 

Für die eigentliche Befreiung verlange ich kein Honorar, denn diese vollzieht Jesus Christus selbst. Ich bin lediglich die Mittlerin zwischen den Welten. Menschen in schwierigen finanziellen Situationen erhalten von mir die Möglichkeit einer Ratenzahlung, wenn sie mich bei der ersten Kontaktaufnahme mit überzeugenden Argumenten darauf ansprechen.


Wer schreibt hier?

Mein Name ist Sabine Amrhein und ich führe in der Schweiz eine Praxis für christl. spirituelle Lebensberatung. Im Rahmen meiner Arbeit biete ich Betroffenen eine Anlaufstelle bei offenen Fragen oder konkreten Problemstellungen mit Besetzungen.

Falls auch Du offene Fragen hast oder an lösungsorientierter Hilfe interessiert bist, kannst Du mich gerne für ein kostenfreies Erstgespräch kontaktieren. Ich freue mich Dich kennenzulernen. Herzlich, Sabine


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