Trauer, die einem nicht mehr verlassen möchte

Es gibt viele Formen von Abschied. Manchmal müssen wir Abschied von unserem Partner nehmen, weil wir merken, dass in unserer Beziehung kein Wachstum mehr möglich ist. Wir können unseren Job verlieren und stehen von einem Tag auf den anderen, vor der offenen Zukunft unserer Existenz. Wir verlieren Freunde oder Familienangehörige durch einen Streit, ja sogar ein Umzug an einen neuen Wohnort, kann mitunter traumatische Auswirkungen auf unsere Seele haben.

 

Ganz besonders schwierig gestaltet sich der Abschied von einem geliebten Menschen, durch einen nahenden oder plötzlichen Tod. Viele Menschen meistern einen Verlust innerhalb des ersten Trauerjahres relativ gut und ohne grössere Rückschläge oder Komplikationen.

Es gibt jedoch auch Hinterbliebene für die der Trauerprozess zu einer grösseren Herausforderung wird.

 
Wie lange ist trauern normal?

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es für Trauer keinen pauschalen Zeitraum geben kann. Ihre Verarbeitung hängt von der Art des Verlustes ab und jeder Mensch trauert anders. Trauer braucht individuell viel Zeit und oft auch Unterstützung, um das Unfassbare neu einzuordnen, in sein Leben zu integrieren und neue Perspektiven zu finden. Den Trauernden mit Druck so schnell wie möglich wieder in einen "normalen Alltag" zu pressen ist kontraproduktiv und kann weitere Komplikationen verursachen.

Hält die Trauerintensität längerfristig an, ohne dass sich eine positive Wandlung langsam bemerkbar macht, ist es angezeigt genauer hinzuschauen, sich gegebenenfalls eine professionelle Trauerbegleitung zu suchen, oder nötigenfalls therapeutische Hilfe hinzuzuziehen.

 

Komplizierte Trauer

Eine komplizierte Trauer kann durch den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen entstehen. Betroffen sind zumeist:

- Hinterbliebene von Suizid

- Menschen die einen Verlust durch gewaltsame und plötzliche Todesumstände (z.B. Unfälle, Tötungen) erfahren haben

- Menschen die erschreckende Bilder im Zusammenhang mit Todesumständen nicht mehr verlassen wollen

- Trauernde mit Mehrfach-Verlusten

- Trauernde durch plötzlichen Kindstod

- Trauernde durch Verlust eines Kindes

 

Der Trennungsschmerz kann in solchen Fällen eine so starke Sehnsucht nach dem Verstorbenen hervorrufen, dass sich körperliche und emotionale Leiden fast täglich bemerkbar machen können.

 

Häufige Merkmale sind dabei:

- Unsicherheit bezüglich der eigenen Gefühlen oder der neuen Rolle im Leben

- Schwierigkeiten den Verlust zu akzeptieren

- Vermeidung von Erinnerungen an den Verlust

- Unfähigkeit, anderen Menschen seit dem Verlust zu vertrauen

- Gefühl von Verbitterung und Wut in Bezug auf den Verlust

- Schwierigkeit dem Fluss des Lebens zu vertrauen und mutig voranzugehen

- Emotionale Taubheit

- Einsamkeitsgefühle und Sinnlosigkeit seit dem Tod

- Gefühl von Schock und Erstarrung seit dem Verlust

 

Zumeist werden in solchen Fällen Betroffene an Psychiater oder Psychotherapeuten überwiesen. Oft ist eine vorübergehende Einweisung in eine Klinik nötig. Dies ist vor allem angezeigt, wenn die Gefahr von Selbstverletzung, Suizid oder Fremdgefährdung besteht. Langfristig betrachtet ist jedoch auch das nicht die Lösung. Mit Medikamenten werden keine Ängste gelöst und keine Trauer geheilt, der Ursprung des Problems wird nicht behoben.

 

Krankheit aus Trauer geboren

Das sich Krankheitssymptome unmittelbar nach dem Tod eines geliebten Menschen einstellen können, kann normalerweise nachvollzogen und mit der Trauer in Verbindung gebracht werden. Die gesundheitlichen Folgen einer nicht gelebten Trauer, können jedoch auch noch Jahre nach dem Verlust auftreten und sich als Ursache einer ganzen Reihe gesundheitlicher Störungen bemerkbar machen. Dies kann sich z.B. als Schwindelattacken, nervöse Herzbeschwerden, Stoffwechselstörungen und degenerative Erkrankungen, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Burnout oder Suchtverhalten sowie auch Krebs, manifestieren.

 

Die komplexen Zusammenhänge von Körper, Seele und Geist wahrzunehmen, den gesamten Menschen, seinen Hintergrund, seine Vergangenheit, seine Ängste zu erkennen und mit einzubeziehen, vermögen nur wenige Ärzte, da dies im Studium nicht ausreichend oder gar nicht vermittelt wird. In der Regel, wird nur der konkrete Befund oder das Symptom, wie bei einer Maschine ein Defekt, behandelt.

 

Folgen auf spiritueller Ebene

(Angehende) Trauernde halten sich oft an Orten auf, wo es von Seelen von Verschiedenen nur so wimmelt, wie Krankenhäuser, Palliativ-Stationen, Hospize, Aufbahrungshallen, Krematorien, Friedhöfe. Langanhaltendes und intensives Trauern von Angehörigen führt dazu, dass sich Seelen von Verstorbenen nicht von ihren Angehörigen lösen und in den jenseitigen Sphären weiterentwickeln können.

 

Da sie keinen eigenen materiellen Körper mehr besitzen und die Hinterbliebenen sie nicht wahrnehmen können, kommt es nach Todesfällen oft zu sogenannten Spukphänomenen. Solche Seelen nennt man Ergebundene Seelen. Sie bleiben dann in der Nähe ihrer Hinterbliebenen und wollen ihnen durch paranormale Phänomene mitteilen, dass es ihnen gut geht und ihre physischen Schmerzen verschwunden sind. Verstorbene leiden auch mit, wenn die Hinterbliebenen ihren Trennungsschmerz nicht überwinden können oder wollen. Auch Seelen, die selbst nicht loslassen können, fühlen sich durch die Trauerenergie angezogen und verstärken diese Sehnsuchtsgefühle zusätzlich. Trauernde Hinterbliebene werden dann regelrecht umlagert, oder es kommt im schlimmstenfalls zu Besetzungen. Daraus können schwerwiegende Komplikationen in deren Trauerprozess entstehen und Heilung verhindern.

 

Neben einer professionellen Trauerbegleitung, kann in so einem Fall die Abklärung eines Fremdeinflusses durch eine erdgebundene Seele und sinnvoll sein. Befreiungsarbeit kann dem Trauernden helfen, die Zusammenhänge seiner nicht heilen wollenden Trauer und der daraus entstandenen Symptome zu verstehen und zu wandeln. Ebenso ist auch dem Verstorbenen geholfen, wenn der Hinterbliebene ihn endlich seinen Weg ins Licht gehen lässt.


Du benötigst Hilfe?


Bist du selber betroffen?

Leidest du unter körperlichen Symptomen und du vermutest sie wurden durch eine
nicht geheilte Trauer ausgelöst??

Kennst du jemanden in deinem Umfeld mit komplizierter Trauer der nach Hilfe sucht?

Bist du nach einem Todesfall mit unangenehmen Spukphänomenen konfrontiert oder hast das Gefühl,
dass (d)ein Verstorbener sich in deiner Nähe befindet und negativen Einfluss auf dich nimmt?


Mein Name ist Sabine Amrhein und ich führe in Liebefeld BE eine Praxis für Befreiungsdienst, Reinkarnation und Heilmagnetismus. Zudem bin ich zertifizierte Sterbeamme®

(Sterbe- und Trauerbegleiterin nach Claudia Cardinal)

und unterstütze Ratsuchende bei Fragen zum Leben nach dem Tod oder in Sterben und Trauer im spirituellen Bereich. (Spiritual Care)

Ich war selber betroffen und weiss ganz genau, wie sich eine komplizierte Trauer anfühlt und was zu tun ist um sie heilsam zu wandeln. Wichtig ist, dass Du zum Leben wieder JA sagen möchtest und bereit bist, auch die nötigen Schritte dafür zu tun!


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Ich poste regelmässig zu praxisrelevanten Themen und freue mich über regen Besuch!


Bildquelle: Trauer, die einem nicht mehr verlassen möchte | Pexels Tomas Williams

© Sabine Amrhein – Praxis für Grenzwege

 

 

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